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Einmal im Jahr muss unser Liebling zum Tierarzt. Ein kleiner Piekser und schon ist alles vorbei. Die Impfung. Doch was ist eigentlich drin? Was bewirkt die Impfung und wovor schützt sie den Hund?! Und wovor nicht?   Die standardmäßige Impfung beinhaltet Schutz gegen:   - Staupe (S) - ansteckende Leberentzündung (H) - Leptospirose (L) - Parvovirose (P) - Tollwut (T) - Zwingerhusten (Pi)   Alle Erkrankungen bis auf die Leptospirose beruhen auf einer Infektion durch Viren. Viren bestehen aus nichts anderem als Erbmaterial - DNA. Sie besitzen keine Zellmembran wie z.B. Bakterien und auch keine Organe, die Energie, Enzyme oder Proteine produzieren. Viren nutzen die Zellen eines Organismus, indem sie sich selbst (DNA) einschleusen und die Organe der Zelle für ihre Zwecke nutzen. Die DNA enthält Informationen, nach denen Beispielsweise Eiweiße oder Enzyme produziert werden - und letztendlich den Körper schädigen. Ebenso enthält die DNA selbstverständlich die Information, dass die befallene Zelle schnellstmöglich Kopien der DNA (des Virus) herstellt. So verbreitet sich das Virus rasend schnell. Der Körper reagiert auf den Eindringling. Er versucht das Virus unschädlich zu machen. Er produziert Antikörper. Diese Antikörper passen - ähnlich wie ein Schlüssel nur zu einen bestimmten Schloß passt - nur auf einen bestimmten Virus. Und da sind wir schon beim nächsten Problem: Den Mutationen. Nackte DNA - der Virus - verfügt nicht über Reparaturmechanismen. In einem Bakterium oder in einer Körperzelle, gibt es Enzyme, die beschädigte DNA sofort reparieren - so werden die Informationen nicht verändert. Ein Virus besitzt diese Enzyme logischerweise nicht. Er mutiert und mutiert, ohne dass irgendetwas eingreift. Nun können die Mutationen zwei Auswirkungen haben: Das Virus ist kaputt - die vielen Mutationen haben es unschädlich gemacht. Es kann nicht mehr in eine Körperzelle eindringen - oder enthält keine Informationen mehr, dass es kopiert werden soll. Es ist einfach harmlos. Der andere Weg ist der, dass es seine Gefährlichkeit oder seine Struktur ändert. Hier liegt die Grenze einer Impfung. Ist das Virus derart mutiert, dass das Antikörper-Virus (Schlüssel- Schloß) nicht mehr passt - können die Viren sich so lange vermehren und den Körper schädigen, bis der Körper einen neuen Antikörper gebaut hat. Unter Umständen nie... Daher kann man sich gegen Schnupfen impfen lassen. Ein sicherer Schutz ist es jedoch nicht! Erwischt man einen mutierten Virus, bekommt man dennoch einen Schnupfen! Ein gegen Zwingerhusten geimpfter Hund kann dennoch Zwingerhusten bekommen! Wenn auch die Erkrankung meist nicht so stark ist, wie sie ohne jegliche Impfung gewesen wäre. Staupe (canine distemper) Die Staupe ist eine der bekanntesten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten der Hunde. Man kennt sie seit dem 18. Jahrhundert. Der Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hunden anstecken. Gefahr droht zum Beispiel auch beim Waldspaziergang, weil Marder und Frettchen (und andere Fleischfresser) die Krankheit übertragen können! Ein infizierter Hund scheidet mit sämtlichen Sekreten und Exkreten das Virus (Tröpfcheninfektion) aus, das anschließend von einem anderen Tier direkt oder durch Einsaugen aufgenommen wird. Erste Krankheitsanzeichen treten etwa eine Woche nach der Ansteckung auf. Sie beginnen sehr schnell mit hohem Fieber, Haarausfall, Appetitlosigkeit, Mattigkeit, die bis zur Bewegungsunfähigkeit führt. Begleitet werden diese Symptome von anfänglich wässrig-klarem Augen- und Nasenausfluß, der dann zähflüssig wird. Dieser Ausfluss ist hoch ansteckend. Entweder unmittelbar danach - oder nach einer fieberfreien Phase der scheinbaren Erholung - können weitere Symptome auftreten. Staupe endet - insbesondere bei Welpen - oft (bei 80% der erkrankten Tiere) tödlich! Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Das äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen. Die einzig wirksame Methode, Hunde gegen die Staupe zu schützen, ist die konsequente Impfung. Die Grundimmunisierung in der deutschen tierärztlichen Praxis erfolgt als erste Impfung gegen Staupe (und Parvo) bei hoher Infektionsgefahr in der fünften bis sechsten Lebenswoche, sonst zwischen der siebten und achten. Die Nachimpfung sollte dann je nach Gefahr zwischen der zwölften und sechzehnten Lebenswoche erfolgen. Danach ist eine jährliche Impfung angebracht - nach hiesigem Verständnis. Vor einigen Jahren und dieses Jahr wieder wurden auch Seehunde an der Nordsee von einer Art der Staupe befallen. Parvovirose Parvoviren (parvus = klein) gehören zu den kleinsten bekannten Viren. Sie sind außerordentlich resistent gegen äußere Einflüsse. Parvoviren sind sehr wirtsspezifisch - so gibt es Parvoviren, die Katzen, Hunde aber auch Menschen (Ringelröteln) befallen - jedoch kann ein Parvovirus, der die Katzenseuche verursacht, nicht auf den Hund übergehen. Das Krankheitsbild ist abhängig vom Alter des Tieres zum Zeitpunkt der Infektion und von den infizierbaren Zellen, die sich in unterschiedlichen Teilungsstadien befinden. So können die Symptome einer Parvovirose bei einem jungen Hund ganz andere sein als bei einem alten Hund. Symptome sind neben allgemeiner Schwäche und Fieber oft die einer Magen-Darm-Infektion. Tollwut Das Tollwutvirus (Rabiesvirus) ist uralt. Bereits im babylonischen Gesetzbuch des Eshnunna (drittes Jahrtausend vor Christus) wurde die Haltung von tollwütigen Hunden mit einer Geldstrafe belegt. Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden kann die Inkubationszeit zwischen Tagen und Monaten liegen. Größtenteils treten die ersten Symptome nach 2-7 Wochen auf. Über die Haut (z.B. Fuchsbiss) gelangt das Virus in die Muskeln, wo es sich einige Tage vermehrt. Von dort aus wandert es zu den Nervenfasern. Die Symptome sind Wesensveränderungen (scheue Tiere werden zutraulich) und Lähmungen. Hat ein Hund möglicherweise kontakt zu infizierten Tieren gehabt, sieht die rechtliche Lage für einen geimpften Hund besser aus als für einen ungeimpften. Hier kann die direkte Tötung gefordert werden. Übrigens: der Tollwut-Impfstoff wurde seit 2007 für eine 3jährige Wirkung zugelassen, d.h. es reicht, wenn Sie den Hund in Zukunft nur jedes 3.Jahr gegen Tollwut impfen lassen! Zwingerhusten Der Virus, der letztendlich zum Zwingerhusten führt, dürfte einigen schon einmal begegnet sein: das Parainfluenzavirus (daher die Abkürzung Pi). Beim Menschen (besonders Kindern) führt er zur Bronchitis oder Pseudo-Krupp-Husten. Auch bei Hunden hört sich der Zwingerhusten (oder die Kehlkopfentzündung) ähnlich an. Ein "blechernes" Husten und Schleimauswurf sind die Symptome. Aus eigener Erfahrung hilft hier Spitzwegerich-Hustensaft, Honig und Vanilleeis (der Hund wird es lieben) - UND der Gang zum Tierarzt! Die Übertragung vom Hund auf den Menschen ist nicht dokumentiert. ansteckende Leberentzündung Das Hepatitis contagiosa canis (hcc) gehört zur Familie der Adenoviren, ist also nicht verwandt mit den Hepatitis A-C Erregern. Der Virus ist nicht gefährlich für den Menschen. Das Virus befällt die Leber, Symptome sind Appetit- und Lustlosigkeit sowie Durst. Schon wenige Stunden nach den ersten Symptomen kann bei ungeimpften Hunden der Tod eintreten, so dass es eher als eine Vergiftung interpretiert werden könnte. Aber auch unsymptomatische Verläufe sind bekannt - obwohl der Virus im Körper ist wird keine Krankheit bemerkt. Die Hepatitis tritt besonders oft bei jungen Hunden unter einem Jahr auf. Leptospirose Kommen wir zu einer bakteriellen Infektion, die auch den Menschen erkranken lassen kann. Bevorzugte Aufenthaltsgebiete der Bakterien sind Pfützen und Jauchegruben. Während es die Möglichkeit gibt, unsere Hunde impfen zu lassen, gibt es keinen für Menschen zugelassenen Impfstoff. Da die Krankheit sowohl Hunde und Menschen sowie andere Tiere befällt, ist sie meldepflichtig. Die Impfungen gegen Bakterien sind (trotz der hohen Mutationsraten bei Viren) nicht so wirksam und schützen unter Umständen kein komplettes Jahr. Ist der Hund länger nicht geimpft und/oder immungeschwächt kann der Genuss von Pfützenwasser also fatale Folgen haben...